
Der russische Hersteller Kalashnikov teilte mit, eine neue Runde der regelmäßigen Erprobung des AK-12-Gewehrs im Kaliber 5,45 mm in der 2023 eingeführten Konfiguration abgeschlossen zu haben. Nach Angaben des Unternehmens erhielt das System eine positive Bewertung durch den staatlichen Auftraggeber, wodurch die Freigabe eines weiteren umfangreichen Loses ermöglicht wurde.
Die Tests sind Teil des Kontrollverfahrens für Ausrüstung, die im Rahmen staatlicher Verträge produziert wird. Kalashnikov veröffentlichte jedoch keine detaillierten Informationen über die angewandten Prüfprotokolle, die Zahl der untersuchten Einheiten oder die vom russischen Auftraggeber verwendeten technischen Kriterien.
Nach Angaben des Konzerns werden die für 2026 vorgesehenen Lieferungen des AK-12 gemäß dem im staatlichen Vertrag festgelegten Zeitplan durchgeführt. Das Unternehmen erklärt außerdem, seine Produktpalette und seine industriellen Kapazitäten in den vergangenen Jahren als Reaktion auf die steigende Zahl militärischer Bestellungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine erweitert zu haben.
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Auf Grundlage operativer Erfahrungen aktualisierte Version

Das AK-12 Modell 2023 ist eine überarbeitete Version des ursprünglich von den russischen Streitkräften eingeführten Gewehrs. Die Änderungen wurden auf Grundlage von Beobachtungen während des operativen Einsatzes entwickelt und betrafen Komponenten, Ergonomie und die allgemeine Konfiguration.
Das Modell verwendet Munition im Kaliber 5,45 x 39 mm und wird von Kalashnikov selbst als wichtigste persönliche Bewaffnung der russischen Streitkräfte bezeichnet. Den offiziellen technischen Angaben zufolge besitzt die Standardversion einen 415 mm langen Lauf und wiegt ungefähr 3,7 kg.
Die aktualisierte Konfiguration ging Ende 2023 in die Serienproduktion. Seitdem wurden verschiedene Lose an russische Militäreinheiten geliefert, um ältere Modelle der AK-Familie schrittweise zu ersetzen und zu modernisieren.
AK-12K erweitert die Familie kompakter Versionen
Neben der Standardkonfiguration begann Kalashnikov 2025 mit der Herstellung des AK-12K, einer verkürzten Variante, die ebenfalls im Kaliber 5,45 mm produziert wird.
Nach Angaben des Herstellers wurde die Entwicklung von Angehörigen der russischen Luftlandetruppen angefordert, die ein kompakteres System für Einsätze in beengten Räumen, städtischen Gebieten und Verteidigungsanlagen benötigten. Das Unternehmen erklärt, der staatliche Auftrag für das AK-12K sei vor dem vorgesehenen Termin abgeschlossen worden.
Alan Lushnikov, Generaldirektor von Kalashnikov, bezeichnete den Abschluss der Tests als eine wichtige Etappe für das zentrale Programm des Unternehmens im Bereich der persönlichen Bewaffnung. Nach Angaben des Managers bestätigte die staatliche Bewertung, dass das Modell die festgelegten Anforderungen erfüllt.
Trotz der Bekanntgabe positiver Ergebnisse bleiben die vollständigen technischen Daten der Tests auf den Hersteller und den staatlichen Auftraggeber beschränkt. Eine unabhängige Bewertung von Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Leistung wäre daher vom Zugang zu den von den russischen Behörden verwendeten Berichten abhängig.
Quelle und Bilder: Kalashnikov, via Telegram @kalashnikovnews.
