Kalashnikov plant historische Ausweitung der Produktion ziviler Waffen im Jahr 2026

Kalashnikov plant historische Ausweitung der Produktion ziviler Waffen im Jahr 2026. Foto: Telegram @alashnikovnews
Kalashnikov plant historische Ausweitung der Produktion ziviler Waffen im Jahr 2026. Foto: Telegram @alashnikovnews

Der Kalashnikov-Konzern kündigte an, die Produktion ziviler Feuerwaffen im Jahr 2026 deutlich zu steigern, angetrieben durch eine starke Nachfrage sowohl auf dem Inlands- als auch auf dem internationalen Markt.

Nach Angaben des Unternehmens übertrafen die im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossenen Verträge die erwarteten Verkaufsziele und lagen auch über den Ergebnissen von 2024.

Die Nachfrage bleibt insbesondere nach jagdlichen Flinten mit glattem Lauf, gezogenen Karabinern sowie großskaligen zivilen Repliken hoch. Zu den gefragtesten Modellen zählen der halbautomatische Karabiner TR3 auf Basis der AK-12 sowie die Baureihen „Tigre“ und „Saiga“, die in verschiedenen Kalibern und Konfigurationen angeboten werden.

Laut Hersteller ist das anhaltende Umsatzwachstum ein direktes Ergebnis der Expansion in neue Exportmärkte und der Entwicklung von Versionen, die an außerhalb Russlands produzierte Munition angepasst sind. Das Unternehmen betont zudem, dass die in realen Einsatzbedingungen gesammelten Erfahrungen zur technischen Weiterentwicklung der zivilen Versionen beigetragen haben, wodurch die Produkte auf dem internationalen Markt zuverlässiger und wettbewerbsfähiger geworden sind.

Parallel dazu arbeitet das Design- und Technologiezentrum von Kalashnikov an der Entwicklung neuer Modelle, die gezielt auf die Anforderungen ausländischer Kunden ausgerichtet sind, mit Schwerpunkt auf Ergonomie, Munitionskompatibilität und den regulatorischen Vorgaben verschiedener Länder.

Die Aktivitäten des Unternehmens im zivilen Segment reichen bis ins Jahr 1946 zurück, als im damaligen Ischewsker Maschinenwerk eine Abteilung eingerichtet wurde, die sich ausschließlich Produkten für den nicht-militärischen Markt widmete. Einer der ersten kommerziellen Erfolge war der 8,2-mm-Jagdkarabiner KO, der vom berühmten Mosin-Gewehr abgeleitet wurde.

Acht Jahrzehnte später hält Kalashnikov eine dominante Position in diesem Bereich und verantwortet mehr als 90 Prozent der zivilen Waffenproduktion in Russland. Der Konzern fertigt derzeit mehr als zwei Dutzend Modelle für den Sport- und Jagdbereich und festigt damit seine Stellung als eine der weltweit führenden Referenzen in diesem Segment.

Quelle und Bilder: Telegram @alashnikovnews

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